Freitag, 25. Mai 2018

Von saueren Gurken und Büchern

Irgendwo - Antiquarius wird die nächste Zeit ein wenig pausieren, erschöpft von der Umsetzung der Datenschuttverordnung wird er die Pause lesend überbrücken, um frisch erholt weiterschreiben zu können.


By Lawikitejana [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], from Wikimedia Commons

Dienstag, 22. Mai 2018

Schwerlastanhänger für Fahrräder

Kenzingen - Die Firma Carla Cargo produziert einen Lastenanhänger für Fahrräder, dessen Anschaffung vom Bund und vom Land BW gefördert wird, eine sinnvolle Ergänzung zum hier bereits vorgestellten Lastenfahrrad.

(c) Carla Cargo

Samstag, 19. Mai 2018

In aller Munde: DSGVO

Unser Kollege Höfs hat diese erstaunlich ehrliche Datenschutzerklärung im Netz gefunden. Unsere Empfehlung: besser nicht nachmachen!

Von MPD01605 - https://www.flickr.com/photos/mpd01605/6755068753/in/photostream/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18364047

Dienstag, 15. Mai 2018

Auktionen in Paris

Paris - Für die spektakulären Auktionen der mehr als hundertdreißigtausend Objekte der Firma "Aristophile" haben sich mehrere französische Auktionshäuser unter dem Dach von Drouot zusammengetan, um diese in den kommenden Jahren zu versteigern.


(c) 

(c) youtube

Zu den Hintergründen des stark an ein Schneeballsystem erinnernden Geschäftsmodells des "Aristophil"-Gründers Gérard Lhéritier läßt sich übrigens der französische wikipedia-Eintrag detaillierter aus als der oben zitierte deutsche, wer es lieber englisch mag, wird hier fündig, oder an dieser Stelle.

Mag die französische Justiz letztendlich urteilen, wie sie will, das Gute an der Angelegenheit ist, daß diese jahrelang thesaurierten Kulturschätze nun wieder auf den Markt kommen werden und in die entsprechenden Sammlungen und Museen gelangen können.


Montag, 14. Mai 2018

Alte Bücher in Budapest

Budapest - Der ungarische Antiquariatsverband der ILAB lädt zur zweiten großen Messe in Budapest ein.


Released into the public domain (by the author).

Tamás Krasznai aus der Geschäftsstelle des ungarischen Verbandes schreibt:

"You can reach the application form, terms and conditions of participation on the links below:

http://ilabbudapest2018.com/pdf/IABF2018_application_form.pdf

http://ilabbudapest2018.com/pdf/IABF2018_application_form.pdf

Please fill in and sign the Exhibition Application Form and return it directly to the Organisers to

Tamás Krasznai,  office@congressline.hu.

Should you need further information or add comments, please do not hesitate to contact the Organiser at:

Zoltán Révhegyi, Tamás Krasznai
CongressLine Ltd.
H-1065 Budapest, Révay köz 2. T: +36 1 429 0146
F: +36 1 429 0147 office@congressline.hu

I look forward to seeing you in September!"


Und der ILAB-Ehrenpräsident Norbert Donhofer assistiert:

"Dear colleagues and friends,
I would like to encourage you to participate in the 2nd International Antiquarian Book Fair at Budapest later this year. The marvellous premises of the „Pesti Vigadó“, a concert hall built in the second half of the 19th century, is situated at the eastern banks of the Danube, and just a few steps from the most elegant pedestrian zone of Váci utca, the Opera House, and the famous Café Gerbeaud. The „Muzéum körut“ with many book shops is in walking distance as well.
The first International Antiquarian Book Fair at Budapest, back in 2016, and following ILAB’s Congress, was a very successful start, and has proved that there is enormous interest in rare and valuable books, manuscripts, and prints. Private customers from Hungary as well as from several neighborstates, and curators from various Hungarian libraries had flooded the fair during the opening hours then, and many sales were settled within these two and a half days.
Our Hungarian colleagues had organized the 2016 event outstandingly and I am very sure that they will do their best also this year.
An astonishingly well educated audience, the overwhelming politness of our Hungarian colleagues, the elegant premises, and the very fine Hungarian cuisine (an important factor for antiquarian booksellers) should be incentive enough to sign up soon!
I hope to meet with many of you this September in Budapest!

Kivánom a legjobbakat,

Norbert Donhofer, President of Honor of ILAB/LILA


Az iPademről küldve"

Freitag, 11. Mai 2018

Salone Off

Turin - In der norditalienischen Stadt findet von heute bis Sonntag eine Buchschau mit angeschlossener Antiquariatsmesse statt.





Streetscooter statt Dieseldreckschleuder

Aachen - Der Streetscooter der Post und der RWTH-Aachen, ein reines Elektrofahrzeug, ist soweit ausgereift, daß jedermann ihn nun kaufen oder leasen kann.


Von Superbass - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57936713
Ideal für die City, eher ungeeignet für Überlandfahrten, aber eben umweltfreundlich und staatlich gefördert, bzw. auch jahrelang von der KFZ-Steuer befreit.

Weniger ein Denk- oder Rechenproblem, als eine Frage der persönlichen Einstellung und finanziellen Möglichkeiten.

Uns ärmeren Antiquaren bleibt als Alternative noch das hier bereits vorgestellte Elektro-Lastenfahrrad, bzw. die Ägypten-Variante.


Dienstag, 8. Mai 2018

Der Kohlenpott im Haus Nottbeck

Oelde - Im Kulturgut Haus Nottbeck wird eine interessante Ausstellung über den expressionistischen Arbeiterdichter Erich Grisar zu sehen sein:
(c) Aisthesis Verlag

"Erich Grisar: Kindheit im Kohlenpott
Er war ein viel beachteter Autor, versierter Journalist und ein sozial engagierter Fotograf, der in ganz Europa unterwegs war, um in Elendsvierteln zu recherchieren. Nun widmet das Museum für Westfälische Literatur Erich Grisar eine Ausstellung unter dem Titel „Kindheit im Kohlenpott“. Zur Eröffnung am Sonntag, dem 13. Mai, präsentieren der Schauspieler Carsten Bender und Museumsleiter Walter Gödden um 16.00 Uhr eine szenische Collage über Leben und Werk des Dortmunder Autors. Teile der Ausstellung, die bis zum 22. Juli 2018 auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde zu sehen ist, wurden zuvor in großen Präsentationen in Essen und Dortmund gezeigt.

„Die westfälische Literatur hat etwas gutzumachen an Erich Grisar“, schreibt Dieter Sudhoff in seiner Monographie „Die literarische Moderne in Westfalen zu recht. Grisar (1898-1955) schrieb hochambitionierte expressionistische Lyrik, sozialkritische Romane und Reisebücher, die ihn in europäische Elendsviertel führten. Kein anderer westfälischer Autor hat in den letzten Jahren eine derartige Aufmerksamkeit erfahren wie der Arbeiterdichter und Journalist Grisar. Es erschienen eine Grisar-Werkausgabe, ein Lesebuch mit seinen zentralen Texten und mehrere Romane aus dem Nachlass. Sein Reportageband „Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa" erfuhr ebenso einen Reprint wie seine autobiografischen Erinnerungen „Kindheit im Kohlenpott".

2016 rückten das Ruhrmuseum Essen und später auch die Dortmunder Kulturzeche Zollern in großen Ausstellungen Erich Grisars fotografisches Werk in den Vordergrund, welches heute als Meilenstein der Fotografiegeschichte gewürdigt wird. Die von der Literaturkommission für Westfalen entwickelte und von Jeremias Vondrlik gestaltete Ausstellung im Haupt- und Gartenhaus des Museums für Westfälische Literatur greift solche Impulse auf und führt literarische Texte und Fotografien in einer Synthese zusammen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Hüser-Institut Dortmund und dem Stadtarchiv Dortmund.


Ausstellung: SO 13.05.2018 – 22.07.2018
Erich Grisar: Kindheit im Kohlenpott

Eröffnung: SO 13.05.2018 | 16.00 Uhr
Szenische Collage über Leben und Werk Erich Grisars mit Carsten Bender und Walter Gödden


Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie unter Tel. 02529-945590 oder im Internet unter www.kulturgut-nottbeck.de.

Schauen Sie doch mal wieder vorbei!"

Text: (c) Kulturgut Haus Nottbeck

Sonntag, 6. Mai 2018

Retrophotos gefällig?


(c) monochrom.com

Zero Image Lochbildkameras

ab 119,00 €

Jetzt auch in der Deluxe-Version!
Die kleinen Kisten aus Teakholz für die weiten Welten der Lochkamerafotografie. Das Holz ist bei den »Back to Nature«-Modellen nicht lackiert, sondern mit einem Hartöl behandelt und gewachst. Der Verschluss hat eine Feder, die versehentliches Aufspringen verhindert. Die neuen Deluxe-Versionen sind mit allen Schikanen wie Filteradapter, Wasserwaage, Sucher, Kantenschutz und Drahtauslöser-Verschluss ausgestattet. In vier Aufnahmeformaten.

Freitag, 4. Mai 2018

Avantgarde in Berlin

Berlin - Das Antiquariat Günter Linke scheint eine feine Adresse für die spannende Zeit zwischen den beiden Weltkriegen zu sein.


Von derivative work: Lucano (talk)Bauhaus_logo.png: hendrike ♒ 07:27, 17 December 2006 (UTC) - Bauhaus_logo.png, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5030956
Neben Ausstellungen und Katalogen wirbt auch eine sehr gut gemachte website für das Berliner Unternehmen, das man nach Terminvereinbarung besuchen kann. Günter Linke ist Mitglied im Verband Deutscher Antiquare und somit auch in der ILAB.






Mittwoch, 2. Mai 2018

Exil in Bonn


Bonn - Das geflüchtete Wort - Ausstellung von Originalwerken der deutschsprachigen Exilliteratur

Vom 9. Mai bis 2. Juni zeigt das Bonner Antiquariat Walter Markov in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Bonn und dem Literaturhaus Bonn e.V. in der Zentralbibliothek im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, eine Ausstellung von Originalwerken der deutschsprachigen Exilliteratur. Sie erschienen weltweit in Verlagen zum Beispiel in Amsterdam, Prag, Paris, Moskau, Buenos Aires, Tel Aviv, Santiago de Chile und New York. Die zum Teil äußerst seltenen Bücher, darunter Werke von Anna Seghers, Bertolt Brecht und Joseph Roth, stammen aus den Beständen des Antiquariates und des Berliner Sammlers Falk Seidel.

Zu den bedeutsamsten Exponaten gehören die Originalaufnahmen des Verhörs von Bertolt Brecht vor dem Untersuchungsausschuss für unamerikanische Aktivitäten, ein handkoloriertes Jugend-Liederbuch aus dem britischen Exil mit einem frühen Abdruck des Moorsoldatenliedes und die erste Publikation des berühmten Fotografen Robert Capa mit Bildern aus dem spanischen Bürgerkrieg.


Der Eintritt ist frei! 

Besichtigung während der Öffnungszeiten mittwochs von 10 bis 20 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, den Sie unter www.abooks.de abrufen können. Die Printversion kann gegen eine Schutzgebühr von 5,00 € + 2,00 € Porto beim Antiquariat Walter Markov bestellt werden: 0228 9638565 oder info@antiquariat-markov.de.

Stadtbibliothek Bonn
Bottlerplatz 1, 53111 Bonn
Telefon +49 228 - 77 2770
detlev.lehmann@bonn.de
www.bonn.de/@stadtbibliothek
Bottlerplatz 1, 53111 Bonn
Telefon +49 228 - 77 2770

Freitag, 27. April 2018

Reclam in Leipzig

Leipzig - Noch bis zum 03. Juni des Jahres läuft im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in der Nationalbibliothek in Leipzig eine Ausstellung, die ganz den kleinen, heute meist gelben Bändchen des Reclam-Verlages gewidmet ist:


Von Phillipp Reclam jun. Verlag GmbH - Reclam-Verlag, Copyrighted free use, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8501400

Universal. Reclams Jahrhundertidee – Leipzig 1867 bis 1990


Deutsches Buch- und Schriftmuseum

"Zum 150. Geburtstag des ersten Heftes von Reclams Universal-Bibliothek (RUB) widmet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek der Idee des Verlegers Anton Philipp Reclam (1807–1896) eine Kabinettausstellung. Die älteste noch existierende deutschsprachige Taschenbuchreihe – bis in unsere Tage die Marke des Verlags – versprach "ein Erscheinen sämtlicher classischer Werke unserer Literatur" zum Niedrigpreis. Auch heute noch gilt die in Leipzig gegründete Universal-Bibliothek als Herzstück des Reclam-Verlages. Der niedrige Preis bei hoher Auflage erlaubte eine maximale Verbreitung von Texten und steht für den modernen Gedanken einer Literaturversorgung für alle.

Politisch vom Vormärz geprägt, verband Reclam die goethezeitliche Bildungstradition mit verlegerischem Geschäftssinn. Mit dem Ziel, einmal gedruckte Texte dauerhaft zu niedrigen Preisen lieferbar zu halten, nutzte Anton Philipp Reclam die Neuregelung des Urheberrechts zum Stichtag 1837: Die Bundesversammlung des Deutschen Bundes hatte das Recht der Autorinnen und Autoren auf 30 Jahre nach dem Tod beschränkt. Deren Texte konnten daher ab dem 9. November 1867 als gemeinfrei nachgedruckt werden, das Gesetz befreite den Verleger von der Vergütung der Autorinnen und Autoren. Bereits am Tag nach Inkrafttreten des Gesetzes ging der erste Band von Reclams Universal Bibliothek (RUB) über die Verkaufstheke.

In Zeiten, in denen das Urheber- und Verwertungsrecht zu einem wichtigen Thema des kulturellen Diskurses geworden ist, lohnt ein Blick auf die Geschichte des Urheberrechts.

Anhand ausgewählter Exponate, vorwiegend aus der Sammlung von PD Dr. Hans-Jochen Marquardt, Halle, konzentriert sich die Schau auf wenige Schlaglichter mit dem Schwerpunkt der Leipziger Produktion. Ausgehend vom "Klassikerjahr" 1867 wird der Blick auf die Buchgestaltung, die technische Herstellung und innovative Werbemethoden der Reihe gerichtet.

Die Schau fragt auch nach Reclams Universal Bibliothek im Krieg und nimmt Feldbücherei und Tarnschriften in den Blick. Ferner stellt die Kabinettausstellung Reclams berühmten Bücherautomaten vor, vermittelt einen Eindruck vom thematischen Profil der Universal-Bibliothek in der DDR und zeigt, wie der Verlag seine zahlreichen Jubiläen zu zelebrieren wusste.

Information und Kontakt

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr, Feiertage 10–18 Uhr
Führung: Freitag, 18. Mai 2018, 11 Uhr

Eintritt frei"

Donnerstag, 26. April 2018

Deutsche Bücher in Israel

Düsseldorf - Wir hatten gestern im Heinrich Heine Antiquariat in der Citadellstraße überraschenden Besuch aus Haifa.


Von © 1971markus@wikipedia.de, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45065547

Die Tür zu unserem Laden öffnet sich und ein freundlicher älterer Herr, hager, im schwarzen Anzug, weißer Bart, Kippa, stellt sich auf englisch vor. 

Er sei Gabi Goldwein aus Israel und würde mir gerne ein paar Bücher zeigen, die er sorgfältig aus dem mittelgroßen Rollkoffer holt und mir zur Begutachtung eines nach dem anderen sorgfältig auf den Schreibtisch legt.

Ausnahmslos interessante Titel, aber leider alle in einem fürchterlichen Zustand, der sie für uns völlig unverkäuflich macht.

Goldwein kann an keinem deutschen Buch vorübergehen, er muß es retten, berichtet er uns - ich erzähle ihm von Peter Sodann und seiner DDR-Bibliothek.


Ausriß aus: http://irgun-jeckes.tz7ui9a4hlek52n.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/2016/02/publication-277.pdf

Nach einer längeren Unterhaltung und dem Einräumen seiner Bücher zieht Mr. Goldwein weiter, er will es in den wenigen noch verbliebenen Laden-Antiquariaten unserer Stadt versuchen, wir wünschen ihm viel Glück.

Christoph Schäfer (Heinrich Heine Antiquariat, Düsseldorf)

Hier noch einmal der hochinteressante, oben bereits verlinkte Text von Caroline Jessen in englischer Sprache.


Mittwoch, 25. April 2018

Welthauptstadt des Buches

Athen - Seit dem 23. April 2018 ist die griechische Hauptstadt für ein Jahr auch die erste unter den Bücherstädten der Welt.


From Wikimedia Commons, the free media repository
Von der UNESCO gekürt, wird es das ganze Jahr über kulturelle Veranstaltungen mit Büchern und zum Thema Buch geben.
Eine der größten Athener Buchhandlungen, "Politeia", wird sicherlich dazu beitragen, wie auch der Antiquar Phaidon Theodorou von "Andromeda Books", ein auf archäologische Titel und griechische Klassik spezialisiertes Antiquariat, seine Chancen nutzen wird.

Dienstag, 24. April 2018

Ein Beitrag zur Kultursoziologie des Antiquariats im Internetzeitalter

(c) Antiquariat am Mehlsack

Ravensburg - Dr. Andreas Kleemann, der gelehrte Inhaber des "Antiquariats am Mehlsack" in Ravensburg, hat eine kleine, aber feine Analyse der Situation eines Ladenantiquariats online gestellt, die sich u.a. mit dem "Stöbern" und dem "Heiligen" im Antiquariat auseinandersetzt.

(c) Antiquariat am Mehlsack

Sonntag, 22. April 2018

antiquariat.de-workshop

(c) boscop.org
Berlin - Am heutigen Sonntag traf sich eine Arbeitsgruppe der GIAQ e.G. auf der Hasenheide, um über Verbesserungen von antiquariat.de zu sprechen.





Entspannt und kollegial wurden zahlreiche Ideen diskutiert und Änderungen geplant, über die demnächst ausführlicher zu berichten sein wird.


(c) GIAQ e.G.


Donnerstag, 19. April 2018

Historisches für Antiquare in der Toskana

Siena - Für die Italophilen unter uns Antiquaren findet diesen Sommer eine interessante Weiterbildung an einem spannenden Ort statt:


Von Edisonblus - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11633566
Die scuola estiva (Sommerakademie) 2018 findet vom 27. bis zum 30. August in Torrita di Siena im oben verlinkten Convento statt.

Hier Auszüge aus dem Programm zum Thema "Antiquariat und bibliothekarisches Sammeln: Geschichte und Methode" mit hochkarätigen Referenten:

Antiquariato e collezionismo librario:

storia e metodo


Torrita di Siena, Residence Il Convento, 

27-30 agosto 2018


Le moderne trasformazioni legate principalmente all’e-commerce stanno profondamente modificando il mercato del libro antico, non solo in Italia. Se a ciò si aggiungono alcune esecrabili vicende della cronaca recente, che hanno gettato oscure ombre sul mondo del collezionismo e dell’antiquariato librario, si comprende perché i tempi siano maturi per ripensare a una tradizione che tanta parte ha avuto nella storia culturale anche italiana. Alcuni studi recentemente pubblicati hanno contribuito a inquadrare meglio il fenomeno del collezionismo e dell’antiquariato librario nell’Italia tra Otto e Novecento. Facendo tesoro di questi casi esemplari, il corso intende fissare l’attenzione sul metodo, non ovvio, con cui approcciare questa realtà, mostrando come antiquari e collezionisti abbiano contribuito a scrivere pagine importanti della storia culturale italiana negli ultimi due secolo. L’immersione in un eccezionale contesto naturalistico e artistico come il borgo di Torrita di Siena, in Val di Chiana (a pochi chilometri dall’autostrada, ma raggiungibile anche in treno, non lontano da Pienza, Montepulciano e Cortona) e la formula residenziale vorrebbero favorire l’instaurarsi di un clima fecondo di lavoro, ma conviviale nelle modalità di svolgimento. Lo sforzo di contenimento dei costi consente di offrire ai partecipanti un’occasione unica di formazione e conoscenza.
Destinatari
Il corso si rivolge a studenti universitari, neolaureati e dottorandi di ricerca nelle discipline del libro, bibliografia e storia del libro e dell’editoria, ma anche a tutti coloro, bibliotecari, collezionisti, amatori e bibliofili, che hanno interesse per il libro antico a stampa.
Docenti del corso
Edoardo Barbieri Università Cattolica di Brescia
Fabio Massimo Bertolo Minerva Auctions
Mario Giupponi Presidente dell’Associazione Librai Antiquari Italiani
Giancarlo Petrella Direttore de «L’illustrazione», editrice Olschki
Luca Rivali Università Cattolica di Milano
Programma
Lunedì 27 agosto
14.00                Registrazione
14.30                Saluti di Giacomo Grazi, Sindaco di Torrita di Siena, e di Simona Giovagnola, Presidente della Fondazione Torrita Cultura.
15.00-16.30      Luca Rivali, Metodo e passione: cosa vuol dire collezionare libri
16.30-17.00      Pausa
17.00-19.00      Edoardo Barbieri, Il mercato antiquario nel suo quadro storico
19.30                Cena presso il ristorante La Ripicca
Martedì 28 agosto
9.00-11.00        Luca Rivali, Principi e borghesi: appunti per una storia del collezionismo librario
11.00-11-30      Pausa
11.30-13.30      Edoardo Barbieri, Profilo di un antiquario: Leo Samuel Olschki
13.30                Pranzo a buffet
15.00-17.00      Luca Rivali, Collezionisti e antiquari: Ugo Da Como e i librai del primo Novecento
17.00-17.30      Pausa
17.30-19.30      Edoardo Barbieri, Oltre i manuali: l’antiquariato di casa Hoepli
Visita guidata alla cittadina di Torrita di Siena
20.30                Cena libera
Mercoledì 29 agosto
9.00-11.00        Luca Rivali, Collezionisti e bibliotecari: Ugo Da Como e le biblioteche del primo Novecento
11.00-11.30      Pausa
11.30-13.30      Edoardo Barbieri, Tra antiquariato e collezionismo: il caso Giuseppe Martini
13.30                Pranzo a buffet
15.00-17.30     Pienza, Palazzo Piccolomini: Edoardo Barbieri, Come si legge un catalogo di antiquariato
18.00-19.30      Pienza, Palazzo Piccolomini. Incontro pubblico in occasione dell’uscita del catalogo degli incunaboli della collezione di Paolo Tiezzi Maestri, a cura di Alessandra Panzanelli Fratoni. Intervengono Giancarlo Petrella, Mario Giupponi e Fabio Massimo Bertolo. Modera Edoardo Barbieri. In collaborazione con la Società Esecutori Pie Disposizioni.
20.00                Cena a Pienza e rientro a Torrita
Giovedì 30 agosto
9.00-11.00        Giancarlo Petrella, Ritratto di un collezionista: la biblioteca ritrovata di Renzo Bonfiglioli
11.00-13.00      Luca Rivali, Falsi, facsimili e restauri: Ugo Da Como e i suoi libri
13.00-13.15      Edoardo Barbieri, Conclusioni

Dienstag, 17. April 2018

Gemeinschaftskatalog 2018 erscheint bald

Berlin - Der 9. Gemeinschaftskatalog der Antiquare wird Ende Mai versendet. Katalogbestellungen für Interessierte, die nicht im Verteiler sind, unter service@antiquariat.de.

(c) GIAQ e.G.

Montag, 16. April 2018

Ein Beitrag gegen den Rassismus ...

Juden müssen Gehsteige putzen, Wien, März 1938, Copyright: Public Domain
... und ein weiterer gegen die Zensur. Zwei amerikanische Antiquare legen - aus gegebenem Anlaß (?) - neue thematische Listen vor.

Heinrich Heine, Reisebilder 1831, 2. Auflage

Brian Cassidy aus Silver Spring/ Maryland bei Washington veröffentlicht eine hochinteressante Liste zum Thema "Rassismus", die er nicht nur mit Büchern bestückt.

Sein Kollege Richard C. Ramer, New York und Lissabon hat zahlreiche zensierte, verbannte und verbrannte Bücher in einer gar nicht so kleinen Liste online gestellt.

Absolut nachahmenswert!

Mittwoch, 11. April 2018

DER Salon beginnt am Freitag dieser Woche ...

Paris - Vom 13. bis 15. April 2018 findet im Grand Palais der Salon International du Livre rare ... unter dem Patronat des französischen Präsidenten Emmanuel Macron statt.


By Gérard Ducher (user:Néfermaât) [CC BY-SA 2.5 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], from Wikimedia Commons
Dies nur als Erinnerung, wir berichteten hier bereits am 21.12.2017 darüber.

Dienstag, 10. April 2018

Antiquariatsmarkt in Frankfurt am Main

Frankfurt - Am 22. April 2018 wird die Rhein-Main-Antiquaria von 11 bis 17 Uhr im Saalbau Bornheim stattfinden.

(c) saalbau.com
Veranstalter ist das Steeler Antiquariat aus Essen.
25 Antiquariate aus dem gesamten Bundesgebiet bieten vom alten Kinder-Bilderbuch, illustrierter Literatur, historischen Reisebeschreibungen, Orts- und Landeskunde oder Titeln der Natur- und Geistesgeschichte, Technik sowie zahlreicher anderer Gebiete ihre seltenen, alten und besonderen Titel an. 

Ebenso wird ein ausgewähltes Angebot an Landkarten, Städteansichten, Schulwandbildern und dekorativer Graphik zu finden sein. Nähere Informationen finden Sie hier.

Samstag, 7. April 2018

Antiquariat seit 1879: Blackwell's Rare Books

Oxford - In der Broad Street der ehrwürdigen Universitätsstadt findet sich eines der ältesten Antiquariate Englands, wenn nicht der Welt. 

(c) Blackwell's

Seit dem 1. Januar 1879 existiert dieses Unternehmen, das von Benjamin Henry Blackwell als Seltenheitsantiquariat, mit dem zusätzlichen Angebot von Gebrauchtbüchern gegründet wurde. 



Er war später auch Gründungsmitglied der ABA (Antiquarian Booksellers Association), ein wichtiges Mitglied der ILAB.


(c) Blackwell's: Sir Basil Henry Blackwell (1889 - 1984)

Sein Sohn, der nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1924 das Geschäft übernahm, führte es über Dekaden in die Moderne. Er ist übrigens der einzige Buchhändler, der jemals zum Ritter geschlagen wurde.