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Es werden Posts vom August, 2017 angezeigt.

Von der Metropole aufs Land: Hansjörg Viesel und sein Magister Tinius

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Falkensee - Das Antiquariat Magister Tinius wurde 1976 in Berlin Friedenau als Ladengeschäft von Hansjörg Viesel gegründet.  Ab 1996 kam das Internet dazu. 1999 wurde das Ladengeschäft aufgelöst und in Falkensee als Versandantiquariat weitergeführt.

Das aktuelle Sortiment des Antiquariats umfasst 15 000 Titel, die über den Online-Katalog seiner Homepage direkt bestellt werden können.


Seit 1978 erschienen regelmäßig zwei Antiquariats-Kataloge jährlich, viele als Varia-Kataloge mit Titeln aus seinen Spezialgebieten.


Der erste Spezial-Katalog widmete sich dem Thema „1945 Die Stunde Null“ – Literatur, Kinderbücher, Zeitschriften und Flugblätter aus der Zeit von 1945 bis 1953. 1990 erschien anläßlich einer Ausstellung über den Verleger Heinrich F. S. Bachmair in der Akademie der Künste Berlin ein Katalog „Der Verleger Heinrich F.S.Bachmair 1890 bis 1960 – Expressionismus, Revolution und Literaturbetrieb“. Zum 100. Geburtstag von Bertolt Brecht wurden über 870 Titel zusammen getragen. Der Katalo…

Hinweis auf den blog einer amerikanischen Zeitschrift für Buchsammler

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Chapel Hill - Die Zeitschrift "Fine Books & Collections" veröffentlicht auch Beiträge in einem interessanten blog.

"Fine Books & Collections is published in print quarterly. Fine Books & Collections also publishes FBC Notes, a monthly e-letter about the world of book culture and related fields including map and manuscript collecting, fine presses, and art."


101 Europa Drive, Suite 150 Chapel Hill NC 27517 TEL: (800) 662-4834
(M-F, 9 a.m. to 5 p.m., ET) FAX: (919) 945-0700

Meinhard Knigge, Hamburg: Technik - Handwerk - Naturwissenschaften

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Hamburg - Das Antiquariat Meinhard Knigge ist u.a. auf altes Handwerk, Technik und Naturwissenschaften spezialisiert und kommt ohne eigene homepage aus.




Antiquarius: Woher rührt Ihr Interesse an alten Büchern, Herr Knigge?

Knigge:“Meine Begeisterung für Bücher geht – wie wohl bei vielen Antiquaren – schon auf die Schulzeit zurück. Hauptthema war in den späten 60er und frühen 70er Jahren, die ich in Heidelberg verbrachte, natürlich die Literatur von Hesse über Rilke zu Brecht und anderen.”

Antiquarius: O.k., so ging es fast bei allen von uns los, aber wie ging es bei Ihnen weiter?

Knigge:“Die logische Folge war, da ich familiär bedingt auch kaufmännisches und wirtschaftliches Interesse mitbrachte, nach dem Abitur eine Buchhandelslehre. Ich stand jedoch nicht hinter dem Tresen sondern noch etwas weiter weg, da ich drei lehrreiche Jahre im Bibliographischen Institut, vulgo “Duden-Verlag“, in Mannheim erleben durfte.”

Antiquarius: Wie sehr haben Sie diese Erfahrungen für Ihre weitere Arbeit g…

Seit fast 50 Jahren Antiquar in Berlin: Eckard Düwal

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Berlin - Seit nun mehr als 40 Jahren, genauer seit 1969 ist Eckard Düwal mit seinem Antiquariat in Berlin vertreten, zunächst in der Martin-Luther-Straße, später in Schöneberg in der Eisenacher Straße und seit 1975 befindet sich das schöne wissenschaftliche und bibliophile Antiquariat in der Schlüterstraße 17 in Charlottenburg. Es ist mittlerweile eines der letzten großen inhabergeführten Häuser in der alten Berliner Tradition.

Der in der Uckermark geborene Antiquar überläßt aus Altersgründen zunehmend das Tagesgeschäft im Laden Julian Brandis, aber der über 70jährige Inhaber ist immer noch über jedes Detail genauestens informiert und schreibt seit je seine akribischen Titelaufnahmen für die unregelmäßig erscheinenden Listen zu Neuankäufen z.B. von kompletten Fachbibliotheken, die gelegentlich angeboten werden können, sowie den Beitrag des Hauses zum Gemeinschaftskatalog der GIAQ selbst. Eigene Kataloge veröffentlicht er traditionell nicht.

An Messen nimmt das Mitglied des Verbandes Deu…

Bücher und Kultur: Volker Schliwa und sein Team von Antiquarius, Bonn

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Bonn - Das Buchcafé Antiquarius in Bonn geht zurück auf eine langjährige Idee und ist am jetzigen Standort in sehr ansprechendem Ambiente realisiert worden. Die gleichzeitige Nutzung von Antiquariat und Café an einem Standort ist das besondere Merkmal dieses Konzeptes. Der erste Schritt zur Umsetzung dieser Idee bestand im systematischen Aufbau eines umfangreichen Buchbestandes am Standort des Vorgängerantiquariates für Geistes- und Kulturwissenschaften in Köln. Wir möchten dem Besucher Bücher aus zahlreichen Gebieten zum Kauf und/oder zur Lektüre anbieten, bei gleichzeitigem Angebot heißer und kalter Getränke. Auch der Verzehr von Speisen ist möglich (letzteres jedoch ohne gleichzeitige Buchlektüre). Zur Behaglichkeit und entspannten Atmosphäre sollen auch Jazz und klassische Musik sowie das großzügige Platzangebot beitragen. Christoph Schäfer von der GIAQ e.G. im Gespräch mit dem Bonner Antiquar (und Gastronomen …) Volker Schliwa: Was bedeutet der Beruf des Antiquars für Sie? “Kein Tag i…