Dienstag, 27. Februar 2018

Maastricht - Vom 9. bis zum 11. März findet im schönen holländischen Örtchen die 11. Ausgabe der "Maastricht Antiquarian Book & Print Fair 2018" in der St. Jan's Kerk statt.


Sie steht dieses Jahr unter dem Thema "Kartographie":

"The annual Maastricht Antiquarian Book & Print Fair MABP is one of Europe’s leading antiquarian book events, taking place during the opening weekend of TEFAF. More than twenty-five prestigious booksellers will team up to present the most precious, most valuable, most interesting items from their collections -- for you to inspect, to hold in your own hands, and perhaps to buy. The MABP is a must-visit for every amator of books and printing matter. Items on exhibition include rare first editions, incunables, antique maps, but also more recent special editions and other collectibles.

MABP, 11th edition: 9-10-11 March 2018 
St. Jan’s Church, Vrijthof, Maastricht 

Theme MABP 2018: Cartography"

Von Euku:⇄ - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7075636

Samstag, 24. Februar 2018

Katalog zur diesjährigen Leipziger Antiquariatsmesse

Leipzig - Der Katalog zur Antiquariatsmesse in Leipzig liegt nun auch in der reich illustrierten Druckversion vor.

(c) abooks

Das digitalisierte Exemplar ist hier als pdf zu finden.

Freitag, 23. Februar 2018

Abermillionen "Bücher" auf den Plattformen

Internet - So kann man den Bestand "antiquarischer Bücher" auf fast allen Plattformen natürlich auch aufblähen. 


Von BoD - Books on Demand - http://www.bod.de/presse/downloads.html, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50685937

- Beispielbild für die dahinterstehende Technologie -
Nun werden "print-on-demand"-Titel offensichtlich sogar in Leder gebunden angeboten und zwar aktuell genau 14.646.976 Exemplare von nur einem einzigen Händler

Ein anderer hat "nur" 8.964.306 broschierte Exemplare im Angebot: "S N Books World distribute books published by Pranava Books. Pranava books reprints books in three editions: 1. Paperback 2. Hardbound 3. Large size."

Ich vermute, daß sich bei genauerer Suche noch weitere Abermillionen "Bücher", nein, es müßte ehrlicherweise "Dateien" heißen, finden lassen, die man sich auf Wunsch ausdrucken, eventuell in Leder einschlagen und aus Indien schicken lassen kann, wobei sich zur Qualität der Bindungen, sei es Broschur, oder Leder aus eigener Anschauung nichts sagen läßt, zur "Qualität" der google-scans jedoch durchaus. Hier kann sich ein jeder selbst ein Bild davon machen, wie oft Seiten dort fehlerhaft bis zur Unleserlichkeit reproduziert wurden, es arbeiten ja auch daran meist Maschinen und kaum Menschen, von den oft nicht ausgeklappten Tafeln und Karten einmal ganz abgesehen.

Wohlgemerkt, es geht mir nicht um die immer schon von Antiquaren angebotenen Nachdrucke, Reprints oder Faksimiles, sondern nur um das systematische Anbieten von Dateien, die google weltweit in Bibliotheken durch das Scannen physisch vorhandener Bücher erzeugt hat und das Angebot unter falscher Flagge diese auf Wunsch auszudrucken und in gebundener Buchform an den Kunden zu liefern. Das Problem ist ja auch, daß diese Anbieter sehr bewußt die Erscheinungsorte, Verlage und Jahre der Originalausgabe und nicht des potentiellen Nachdruckes in die dafür vorgesehenen Felder der Datenbanken einspeisen, was zusätzlich für Verwirrung sorgt.

Das Anbieten solcher google-Ausdrucke halte ich zwar für ein legitimes Geschäftsmodell, allerdings haben diese Händler mit ihren nicht vorhandenen Büchern eigentlich nichts auf Antiquariatsplattformen zu suchen auf denen "echte" Bücher angeboten werden, sie blähen dort nur unnötig die Bestände auf und unterminieren mit ihren Praktiken letztlich die Werthaltigkeit, die Preise echter antiquarischer Bücher. 

Die genossenschaftlich organisierte Plattform antiquariat.de dürfte m.W. die einzige sein, auf der diese "Buchdateien" generell nicht angeboten werden dürfen und auch nicht werden. 

Einige wenige physisch vorliegende Exemplare, Stand heute: 49 Titel, bei denen "print on demand" im Beschreibungstext vorkommt, können hier als Folge der Welle allerdings auch gefunden werden, bei bewußt "nur" ca. 5 Millionen Titeln eine Anzahl, die zu vernachlässigen ist.

CS


Donnerstag, 22. Februar 2018

Braunschweiger Antiquariatstag steht bevor

BraunschweigAm 3. März 2018, 10-17 Uhr, findet im Forum des Braunschweigischen Landesmuseums im Vieweg-Haus, Burgplatz 1, zum dritten Mal der
BRAUNSCHWEIGER ANTIQUARIATSMARKT
statt, der im Juni 2016 im Rahmen des Festivals BS//LIEST Premiere hatte und im Februar 2017 erfolgreich wiederholt wurde. In diesem Jahr wird der Markt wieder während der Braunschweiger Buchwochen veranstaltet, zu diesen - einschließlich weiterer Veranstaltungen der Braunschweiger Antiquare - siehe hier.

Von M. Kruszewski - Braunschweigisches Landesmuseum, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25583756

Am Antiquariatsmarkt werden wieder 10 Braunschweiger Laden- und Versandgeschäfte teilnehmen:

Antiquariat Alter Zeughof, Antiquariat Buch & Kunst, Eichhorn Versandantiquariat, Fidus Antiquariat, Antiquariat Gründer, Antiquariat im Hopfengarten, Antiquariat A. Klittich-Pfankuch, Leseratte Buchladen, Antiquariat Rabenschwarz sowie das Versandantiquariat Tills Bücherwege.

Außerdem freuen wir uns über die Teilnahme dreier weiterer niedersächsischer Kollegen, deren Mitwirken unsere Veranstaltung schon im letzten Jahr bereichert hat:
DAS BÜCHERHAUS - Hermann Wiedenroth, Bargfeld
Antiquariat am Moritzberg - Dr. Lothar Hennighaus, Hildesheim
Antiquariat Wilder - Joachim Wilder, Hannover

Präsentiert werden dazu seitens des Landesmuseums Bücher des traditionsreichen Vieweg Verlags, der - gegründet 1786 in Berlin - von 1799 bis 1974 in Braunschweig ansässig war. Der Braunschweiger Stammsitz beherbergt jetzt das Haupthaus des Braunschweigischen Landesmuseums und somit die Veranstaltungsstätte des Braunschweiger Antiquariatsmarkts.

Der Eintritt ist frei, Braunschweig und auch das benachbarte Wolfenbüttel mit der Herzog August Bibliothek oder Wolfsburg mit dem Kunstmuseum lohnen immer einen Ausflug.

Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Antiquariatsmarkt sind Reinhard Denecke, Antiquariat Rabenschwarz, Tel. 0531/124064, Michael Kröger, Antiquariat Buch & Kunst, Tel. 0531/347332 und ich, Versandantiquariat Tills Bücherwege, till-braunschweig@gmx.de

Weiteres siehe hier und auch hier im Interview, das Evelyn Waldt vom Subway Magazin mit mir führte (daher etwas persönlicher). 

Mit bestem Gruß aus Braunschweig

Ursula Saile-Haedicke
Versandantiquariat Tills Bücherwege
Am Friedhof 8
38122 Braunschweig
Tel. 05300/930172

Fortsetzung folgt!

Samstag, 17. Februar 2018

Die Bibliotheca Palatina ist endlich wiedervereinigt - im Netz!

Heidelberg und Rom - Im Netz wird dieser Tage ein Mammutwerk der Digitalisierung vorgestellt, die Palatina. 


Von Meister des Codex Manesse (Grundstockmaler) - http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848/0494, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=189030

Ein langjähriges Desiderat nicht nur der Wissenschaft, sondern auch vieler Bibliophiler und Liebhaber alter Handschriften und ihrer Buchmalerei wird mit Hilfe u.a. der DFG ermöglicht.


  • Frederick II and his falcon.
  • From his book De arte venandi cum avibus (The art of hunting with birds). From a manuscript in Biblioteca Vaticana, Pal. lat 1071), late 13th century
"Bibliotheca Palatina – digital: Virtuelle Rekonstruktion der einst berühmtesten Büchersammlung Deutschlands
Als Folge des Dreißigjährigen Kriegs wurde die im 17. Jahrhundert bedeutendste Bibliothek des Heiligen Römischen Reichs, die Bibliotheca Palatina, auf hauptsächlich zwei Bibliotheksorte verteilt: Heidelberg und den Vatikan. Seit 2001 arbeitet die Universitätsbibliothek Heidelberg im Rahmen mehrerer Projekte, die die Digitalisierung von Teilen dieser Sammlung zum Ziel haben, an der virtuellen Rekonstruktion der „Mutter aller Bibliotheken”, schreibt die Heidelberger Bibliothek auf ihrer Seite. Mehr zur Geschichte läßt sich auch hier nachlesen.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Absonderliche Algorithmen ...

https://www.brooklynmuseum.org/opencollection/objects/112132

Berlin - Die seltsame, fast ist man versucht zu sagen, sittenwidrige automatisierte Ankaufspolitik der momox GmbH sei hier einmal am aktuellen Beispiel eines wertvollen Künstlerbuches ("Sindbad" von Gerhard Richter) dargestellt.


screenshot CS 14.02.2018

Das Buch ist bei Walther König in Köln erschienen und anscheinend noch zum Preis von 680.00 Euro lieferbar.


screenshot CS 14.02.2018

Gibt man auf der momox-Startseite, das ist die Ankaufsseite von medimops ("medimops ist eine Unternehmung der momox GmbH") die ISBN des Buches ein, erhält man als Ankaufsangebot den eigentlich unglaublichen Betrag von 42 Eurocent.


screenshot CS 14.02.2018

Pikant daran ist jedoch der nebenstehende amazon-Werbelink, der zu den dort angebotenen Exemplaren und den dafür geforderten Preisen führt, teilweise - angesichts der angeblichen Lieferbarkeit des preisgebundenen Buches - ebenfalls nur anrüchig zu nennen.


screenshot CS 14.02.2018
Die Fairness gebietet es jedoch, nun auch noch das Angebot für dieses schöne Künstlerbuch bei medimops zu durchsuchen, Fazit: leider ausverkauft, aber das zuletzt verkaufte Exemplar war ja gar nicht mal so teuer, hmmm, da lassen wir uns doch gleich mal vormerken!


screenshot CS 14.02.2018

Und für diejenigen, die glauben, daß diese Art der Gewinnmaximierung keine Methode hätte, ein beliebiges weiteres Beispiel sei mir abschließend gestattet:

Oskar Schlemmer (Tanz, Theater, Bühne) mit der 
ISBN 9783775705219 wird von momox mit 15 Eurocent angekauft, bei medimops selbst mit 28,74 Euro angeboten und bei amazon von medimops für schlappe 39,20 Euro plus Versandkosten eingestellt, screenshots liegen vor.

.. und wer als ganz normaler Mensch Bücher verkaufen möchte, dem sei empfohlen, sich vertrauensvoll an seinen Antiquar vor Ort zu wenden - viel weniger als momox wird der auch nicht für das Künstlerbuch zahlen, aber wahrscheinlich wesentlich mehr als medimops zuletzt (angeblich) für es erzielt hat ... !

Alle Bildbelege sind eigene screenshots vom Nachmittag des 14. Februars 2018.

CS




Ganz Buchhandelsdeutschland ist von Ketten besetzt - bis auf Kleinbonum, äh Bochum ...

Bochum - Size doesn't matter - das zeigt "Little Nemo" in der Ruhrgebietsmetropole.

ex: website des Unternehmens

Der Kollege Markus Pfeffer, über den aktuell auf bento, dem U30-SPIEGEL, berichtet wird, hat seine Nische gefunden, und das ist eine Fachbuchhandlung für Comics, Graphic Novels, Mangas und Ephemera.

CS

Hier noch die Selbstdarstellung:

Auf gut 300 Quadratmetern bieten wir Euch Comics und Mangas, Neuerscheinungen und antiquarische Schätze, Fanartikel aller Art, Poster, Plüschfiguren und vieles mehr!

Besucht auch unsere große Schallplattenabteilung!

Die aktuellsten Neuigkeiten rund um uns und unser Sortiment erhaltet Ihr auf unseren umfangreichen Social-Media-Kanälen:

Little Nemo bei Facebook

Little Nemo bei Instagram

Little Nemo bei Twitter


Kontakt

Ihr erreicht uns auf einer Vielzahl von Wegen! Schreibt uns eine Email, oder kontaktiert uns über die Messenger-Funktionen von Facebook, Instagram oder Twitter.
Natürlich könnt Ihr uns auch einfach unter 0234-70948248 anrufen! ;)

Anfahrt

Unsere Adresse ist Südring 37, das ist exakt die Ecke, wo der Südring, der Westring und die Humboldtstraße aufeinandertreffen. Vom Bahnhof aus geht Ihr einfach ca. 10 Minuten den Südring Richtung Innenstadt entlang, und dann noch etwas über die Haupt-Einkaufsstraße hinaus.
Mit dem Auto navigiert Ihr am Besten direkt zur Humboldtstraße. Direkt am Anfang könnt Ihr bei uns kostenlos hinterm Haus parken, und sollte dort alles voll sein, gibt es noch eine presigünstige Parkplätze am Rand. Alternativ steuert Ihr direkt das große City-Parkhaus an.

Dienstag, 13. Februar 2018

Die Schachnovelle von Stefan Zweig auf Weltreise

Andreas Bohnenstengel [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons
Hamburg - Zum 75-jährigen Jubiläum der Ersterscheinung der Schachnovelle von Stefan Zweig startete Antiquar Rudolf Angeli im Dezember 2017 ein besonderes Projekt.

Er schickte eine aktuelle Ausgabe des Insel-Verlages auf eine Solo-Reise um die Welt. Sie soll ihren Weg finden von Zweig-Freund zu Zweig-Freund in vorbestimmten Orten. Der Reiseplan sieht die Orte vor, in denen Zweig lebte und wirkte: Wien, Berlin, Zürich, Salzburg, London, Bath, Petropolis in Brasilien.

Anschließend sollen die Orte, an denen die Schachnovelle erstmals erschien, von dem Buch "bereist" werden, also Rio de Janeiro, Buenos Aires, Stockholm und New Yorck. Letztes Ziel soll Professor Randolph Klawiterder Zweig-Bibliograph, in South Bend in den USA, sein, und anschließend soll es in der Zweig-Sammlung der State University of New York at Fredonia verbleiben. 

Drei Stationen wurden mittlerweile schon "geschafft". Zur Zeit befindet sich das Buch bei Hildemar Holl, dem Präsidenten der Internationalen Stefan Zweig Gesellschaft in Salzburg. 

Wer das Buch auf seiner Reise "begleiten" möchte, kann auf dem eigens für dieses außergewöhnliche Projekt, einer Hommage an Stefan Zweig, erstellten Web Blog online mitreisen:

https://schachnovellenreise.wordpress.com/

Es gab auch bereits einige Reaktionen in der interessierten Öffentlichkeit, so z.B. bei der Pirckheimer Gesellschaft (Blogbeitrag vom 31.1.18)
Die "Mitspieler" haben Freude an diesem "bibliophilen Spiel" und begannen, das Buch mit Notizen, Zeichnungen, Beilagen, Autographen anzureichern. Da entsteht ein Unikat der besonderen Art.

Rudolf Angeli
Antiquariat
Saselbekstraße 113
22393 Hamburg

Seine beiden Web Blogs:

1. Tagebuch einer ungewöhnlichen Schachnovellenreise

2. Bemerkenswerte technologische Entwicklungen

Freitag, 9. Februar 2018

Karneval in der Goethezeit ...



... ein saisonbedingter Hinweis auf das großartige "Goethezeitportal".


Helau und Alaaf wünscht das Rheinland!

CS

Donnerstag, 8. Februar 2018

Antiquarischer youtube-Kanal: rare book cafe 3.0

Internet - Beim flüchtigen Stöbern nach sehenswerten und möglicherweise einen Antiquar interessierenden Themen, stieß ich soeben auf dem oben genannten Kanal auf das erste Video einer Serie: "Owen Felix O'Neill and the $25 million book".

"Welcome to the first in the series of Rare Book Cafe 3.0. Our guest for this episode was Owen Felix O'Neill, a book collector and sometimes bookseller in Tipperary County, Ireland. "

(c) PromoMadrid, author Max Alexander

Das sechzehnte und bislang letzte Video der Reihe heißt "Rare Book Cafe No. 16: Our Cuba Edition! Cuba Libre!".

"Welcome to the 16th in the series of Rare Book Cafe 3.0. This was our Cuba-themed program with co-host Steven Eisenstein and guest host Kara Accettola both offering a glimpse into ephemera from the pre-revolution era of the island nation. 

Rare Book Cafe is the first live streamed regularly scheduled program devoted to antiquarian books and related subjects.

It is hosted by Steven Eisenstein, owner of A-Book-A-Brac Books in Miami Beach, Thorne Donnelley, owner of Liberty Books in Palm Beach Gardens and Lindsay Thompson, owner of Henry Bemis Books in Charlotte, North Carolina, , who also serves as associate producer. Edie Eisensein is featured regularly discussing miniature books. The program also features a rotating cadre of guests hosts.

T. Allan Smith is creator and executive producer.

Write to us at rarebookcafe@gmail.com."

CS

Dienstag, 6. Februar 2018

Bücher, Bücher, Bücher ...


GIAQ e.G. - In eigener Sache:


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie herzlich zur Teilnahme am Gemeinschaftskatalog der Antiquare 2018 einladen. Die GIAQ organisiert den Katalog für die Teilnehmer an antiquariat.de, die Mitglieder des Verbandes Deutscher Antiquare e.V. (VDA)










der Internationalen Liga der Antiquare (ILAB) sowie der Interessengruppe Antiquariat und Versandbuchhandel im Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. (IG Antiquariat). 

Teilnehmen können aber auch Kolleginnen und Kollegen, die bislang noch keiner unserer Berufsorganisationen angehören (im Einzelfall behält sich die Redaktion eine Entscheidung über die Teilnahme allerdings vor).

Hier als Beispiel die Ausgabe von 2017:



Mit unserem Gemeinschaftskatalog wollen wir eine repräsentative Leistungsschau der teilnehmenden Firmen ermöglichen, die bei einer Auflage des Kataloges von ca. 4.500 Exemplaren zielgerichtet wesentliche Sammler, Bibliotheken und Museen sowie Antiquariate im In- und Ausland erreichen wird. Wir richten uns insbesondere auch an kleinere Antiquariate, die sich gerne abseits der digitalen Welt präsentieren möchten, aber bei kleinem hochwertigem Warenangebot keine ökonomisch vertretbare Möglichkeit haben, so viele Adressaten per Druckkatalog anzusprechen."

Um Ihnen die Teilnahme zu ermöglichen, berücksichtigen wir Ihre persönlichen Wünsche soweit es möglich ist – bitte setzen Sie sich direkt mit der Redaktion in Verbindung. Fragen Sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!

Wir möchten Sie vor allem auf Folgendes – Neues wie Bewährtes – hinweisen:

Auf vielfachen Wunsch bieten wir erstmals die Möglichkeit an, sich mit sechs Seiten am Katalog zu beteiligen. Vielleicht für den einen oder anderen die Gelegenheit, eine frisch erworbene kleine Sammlung oder Bibliothek ausführlicher vorzustellen.

Wir haben den Anmelde- wie auch den Abgabetermin für das Manuskript so gelegt, dass Antiquariaten, die an der Leipziger Messe teilnehmen werden, ausreichend Zeit bleibt, um den Messeverlauf abzuwarten und dort frisch erworbene Ware noch in ihr Katalogangebot integrieren zu können.

Last but not least: das bewährte Team um Frank Albrecht, Meinhard Knigge und Hermann Wiedenroth bleibt Ihnen erhalten. Wir haben die Redaktion aber um einen jungen Antiquar erweitert: Michael Schleicher, Inhaber des Stader Kunst-Buch-Kabinetts hat sich gerne bereit erklärt, die Redaktion zu unterstützen und mit neuen Ideen zu bereichern.

Terminplan:

Verbindliche schriftliche Anmeldung 

bis 24. März 2018.
Manuskriptabgabe bei der Redaktion 

bis 31. März 2018.
Versand: 

30. Mai 2018.

Der Katalog wird im Format 16 x 24 cm und mit zweispaltigem Satz der Textbeiträge erstellt. Die Redakteure Frank Albrecht (Schriesheim), Meinhard Knigge (Hamburg), Michael Schleicher (Stade) und Hermann Wiedenroth (Bargfeld/Celle) werden wie gewohnt für einen problemlosen Verlauf der Katalogredaktion sorgen.

Nach Fertigstellung wird der Katalog zentral verschickt. 


Preise, Terminplan und redaktionelle Wünsche finden Sie in den Anlagen “Anmeldung” und “Arbeitsanleitung”, die wir Ihnen bei Interesse gerne zusenden.

Wenn Sie am Gemeinschaftskatalog der Antiquare 2018 teilnehmen möchten, fordern Sie bitte die genannten Unterlagen an und senden das ausgefüllte Anmeldeformular per Post oder Email bis zum 24. März 2018 an die Redaktion.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion

Redaktion Gemeinschaftskatalog

Antiquariat Meinhard Knigge
Lübecker Str. 143
22087 Hamburg

Tel. 040 – 250 09 15
E-Mail: knigge.antiquariat@t-online.de

Montag, 5. Februar 2018

Antiquarisches im gotischen Gemäuer

Regensburg -  Am 10. März 2018 findet in Regensburg ein Antiquariatstag mit interessanten Ausstellern statt, deren Namen für Qualität bürgen.


Regensburg verfügt über eine interessante Innenstadt, die dem Grundriß eines alten Römerlagers folgt, den dortigen Planern ist das kleine Kunststück gelungen die üblichen Ketten und Filialisten zumindest aus dem Altstadtbereich heraus zu halten.


Von Guido Radig - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27266507

Hier noch die teilnehmenden Kollegen:

Antiquariat Brezina (Moosburg)
Antiquariat Fons Blavus (Renningen)
Buntpapier Karipidis (Erlangen)
Antiquariat Köstler (Tutzing) 
Antiquariat Kurz (Oberaudorf)
Antiquariat Lindner (Mainburg)
Antiquariat Mattheis (München)
Antiquariat Moser (Simbach) 
Musikantiquariat Raab (München)
Antiquariat Redivivus (Regensburg)
Antiquariat Siegle (Mülhausen)
Antiquariat Straßer (Irsee)
Antiquariat Strobel (Irsee)
Antiquariat Turszynski (München)

Hier finden Sie eine kleine Liste mit besonderen Kostbarkeiten.


(c) Orphée
Als "Geheimtip" kann der Chronist aus eigener Erfahrung sowohl das Restaurant und Hotel Orphée in der Innenstadt empfehlen, 


(c) Orphée

als auch die Brauerei Kneitinger.


(c) Kneitinger
Regensburg ist definitiv die Reise und ein langes Wochenende wert.

Update: Hier noch ein ankündigender Bericht des lokalen Blattes.

CS