Samstag, 17. November 2018

Generalversammlung der GIAQ

Berlin - Die GIAQ,  die "Genossenschaft der Internet-Antiquare eG" lädt ihre Mitglieder zur 17. ordentlichen Generalversammlung am Samstag, den 01. Dezember 2018, von 14 bis 19 Uhr



in die
Zunftwirtschaft 
in der 
Arminius-Markthalle Moabit
Arminiusstrasse 2 – 4
10551 Berlin

ein.


(c) Arminius-Markthalle

Die Tagesordnung beinhaltet den Bericht zum Geschäftsjahr 2017, Feststellung der Jahresabschlüsse 2016 und 2017, Entlastung der Geschäftsführung, Neuwahlen, Formales sowie Berichte und Diskussionen um die Geschäftsentwicklung und zukünftige Geschäftspolitik.

Mittwoch, 14. November 2018


Paris (Popincourt) - Vom 23. bis 25. November 2018 findet in Paris der "23. Salon des alten Buches" statt, eine vom dortigen Lions-Club und der Bürgermeisterei des Arrondissements veranstaltete veritable kleine Antiquariatsmesse.

Dienstag, 13. November 2018

Prioritäten

Malibu - Wie man den Medien entnehmen kann, hat Thomas Gottschalk die Katzenklos gerettet, aber das Rilke-Autograph verbrennen lassen.

"Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –

und hört im Herzen auf zu sein."

RMR

Donnerstag, 8. November 2018

Antiquariatstag in Hamburg

Hamburg - Detlef Thursch von abooks lädt zum Hamburger Antiquariatstag am 17. November im Museum der Arbeit ein: 

"Von 11.00 bis 17.00 erwartet Sie ein reichhaltiges Angebot an antiquarischen Büchern, Autographen, Graphik und Kunst im Museum der Arbeit am Wiesendamm 3 in der Hansestadt Hamburg. 22 Kollegen aus ganz Deutschland sind vertreten. Eine Liste der Aussteller finden Sie hier

Naturgemäß liegt ein Schwerpunkt des Angebots im regionalen Raum. So bietet Meinhard Knigge ein vom Bauleiter W. L. Körte handschriftlich verfasstes Tagebuch zum Bau des Roten Sand Leuchtturms in der Wesermündung an. Das Manuscript umfasst 31 Seiten mit 172 montierten Beilagen und soll für 2.000,- Euro den Besitzer wechseln.

Beim Antiquariat Augenstern, das letztes Jahr zum ersten Mal ausgestellt hat, findet sich wieder eine Mischung aus Hamburg Büchern, Geschichtsbüchern und Biographien mit Schwerpunkt Weimarer Republik und NS-Zeit sowie die Reihe der "Hamburger Bauhefte".

Die in der Bibliographie des Photographen C. W. Allers als verschollen geführte Mappe "Der Amateur-Photograph" wird von Horst Timme aus Hannover angeboten und ist ein Highlight des wie gewohnt reichhaltigen Angebots an Photographie und Kunst, das Sie bei uns erwartet.

Sollten Sie sich für die Zukunft der Arbeitswelt interessieren, bietet die aktuelle Ausstellung "Out of Office" des Museums der Arbeit einen zusätzlichen Anreiz, uns übernächsten Samstag in Hamburg-Barmbek zu besuchen."

Unsere osteuropäischen und fernöstlichen Kollegen können weiter arbeiten

Kommentar

Alle urlaubenden Antiquare werden spätestens am Wochenende wieder zur Arbeit gehen und ihre Bücher reaktivieren, abebooks-Repräsentanten haben sich bei der ILAB-Vorsitzenden Sally Burdon entschuldigt und die angekündigten Kontensperrungen in den betroffenen Ländern zurückgenommen.

Von Rembrandt - The Yorck Project (2002) 10.000 Meisterwerke der Malerei (DVD-ROM), distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH. ISBN: 3936122202., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=157810

Nach meinem Gefühl war das "nur" ein Scharmützel der Vorhut, die eigentlichen Schlachten werden erst noch geshlagen werden müssen, um im militärischen Duktus dieser geschichtsträchtigen Tage zu bleiben.

Dennoch läßt sich heute ein Sieg der Vernunft feiern und ich möchte nicht enden ohne einen kampferprobten Journalisten eines der abgebrühtesten Blätter aus der Kapitale des Kapitals zu zitieren, David Streitfeld von der New York Times, der dem Kollegen Simon Beattie gratuliert: “Congratulations on instigating the biggest strike ever again[st] Amazon, and having it be successful so quickly.”

Simon wird heute übrigens auch noch im Fernsehen auftreten, hier der Hinweis auf die Sendung:



[CS]

Dienstag, 6. November 2018

Glosse

update 07.11.2018:

Sally Burdon, die amtierende ILAB-Präsidenten gibt soeben folgendes Resultat aus einem Gespräch mit führenden abebooks-Repräsentanten bekannt:

"It is with great pleasure I report to you that the booksellers in the Czech Republic, Hungary, Russia and South Korea will be able to continue to trade on ABE Books into the future if they wish to. They will not be cut off this month nor in the future. ..."

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Ein anonymer Schreiber hat uns diese "Glosse" gesendet, die wir aus aktuellen Gründen hier als Gastkommentar veröffentlichen, ohne sie uns in allen Punkten inhaltlich zu eigen zu machen.
CS

"David und Goliath

Haben sie bei diesem großen Versandhändler – ach nein, dem "Logistikunternehmen" - auch schon mal Bücher gekauft? Nein, ich meine keine neuen. Antiquarische. Da stimmt das mit dem Logistikunternehmen. Naja, einigermaßen. Die Antiquare dürfen ihre Bücher auf der selben Seite wie die Neuware anbieten. Oder auf einer, wo es keine Neuware gibt, weil das Buch vergriffen ist. Kauft jemand bei ihnen, kassiert der Logistiker eine happige Gebühr. Für das Anbieten. Machen tut er sonst nichts. Nicht die Bücher beschreiben, nicht verpacken, nicht verschicken. Die Antiquare beschreiben ihre Ware, verpacken sie, verschicken sie. Möglichst schnell, sonst zickt der Logistiker. Manchmal zickt er auch aus anderen Gründen. Zum Beispiel, wenn er mal eben seine beiden größten Konkurrenten auf dem Gebiet der Internet-Antiquariatshandels aufkauft: Abebooks (American Book Exchange - 2008) und das ZVAB (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher - 2011). Trotz der irreführenden Namen waren und sind beide – ist eben Internet – weltweit tätig. Jetzt gibt es nur noch ein paar kleine Konkurrenten, die der Logistiker als Feigenblatt bestehen läßt, damit ihm niemand eine Monopolstellung vorwerfen kann, die er natürlich längst hat. Wer nachschaut, wird feststellen, dass es Abebooks und ZVAB immer noch gibt. Aber es ist wie überall: das sind nur noch Markenhülsen. Und da ein Antiquar, der von seinen Büchern noch leben will – was bekanntlich immer schwieriger wird – seine Bücher möglichst überall anbieten muss, wo Kunden vorbeikommen, kassiert der Logistiker gleich dreimal. Der Antiquar kann auch auf diese "logistische Dienstleistung" verzichten. Aber da die Datenbanken der großen drei, die einem gehören, die größten sind, wird er wenig bis nichts verkaufen. Wie jetzt die Antiquare in Polen, Tschechien, Süd-Korea, Russland und Ungarn. Da der Logistiker "einen Wechsel seines Zahlungsdienstleisters" vornimmt, hat er mal eben beschlossen, nachdem er in den letzten Jahren die Antiquare weltweit von sich abhängig gemacht hat wie ein Pusher seine Junkies, die Länder, die der neue "Zahlungsdienstleister" (der Logistiker ist selbst einer, vielleicht meint er ja sich selbst) nicht mag, auf Cold Turkey zu setzen. In diesem Falle: ihre Existenzen zu ruinieren. Wir sprechen hier von dem Antiquariatshandel ganzer Länder, nicht von ein paar Ständen am Seine-Ufer. Kaufen sie ruhig weiter beim Logistiker, ist ja so bequem. Vielleicht ist der, wenn er den Einzelhandel Deutschlands platt gemacht hat, in der Position, nicht nur die Preise zu diktieren, sondern auch mal eben zu beschließen, dass er ihnen nichts mehr liefert, weil ihr Social Score nicht okay ist. Dann hoffe ich, sie haben ein paar Kartoffeln im Garten. Aber was, wenn ganz Deutschland einem bürokratischen Wechsel beim Logistiker zum Opfer fällt? Alles Verschwörungstheorien? Kommt nur in China vor? Nein, es ist schon Realität. In unseren Nachbarländern Polen und Tschechien.
Da die Antiquare (Bücher waren die ersten vom "Logistiker" verkauften Artikel) schon lange unter dessen Machenschaften leiden, ist für sie der Druck auch groß. Mit dieser letzten Aktion ("Es tut uns leid, dass wir sie ruinieren müssen, aber das ist nun mal so – ihr Problem…") scheint nun etwas in Gang gekommen zu sein. Der Staat hat es ja schon lange aufgegeben, der immer schnelleren Konzentration von Großunternehmen entgegenzutreten. Also haben sich die Antiquare an eine ziemlich aus der Mode gekommene Tugend erinnert: Solidarität.

Also haben nun weltweit bislang (Stand 5.11.2018) mehr als 450 Antiquare aus 26 Staaten eine “Banned Booksellers Week” ausgerufen und ihre Bestände "in Urlaub" geschickt. Das heißt: sie werden nicht angeboten. Es handelt sich um mehr als 2,5 Millionen Bände. David hat die Schleuder gezückt."

APX

BuchWien18

Wien - An der vom 07. bis zum 11. November 2018 in der "Messe Wien"stattfindenden Veranstaltung des österreichischen Buchhandelsverbandes nehemen auch einige Antiquare teil, wie z.B. das Antiquariat Burgverlag und Michael Steinbach


(c) BuchWien18
Bereits morgen findet die lange Nacht der Bücher statt.

Sonntag, 4. November 2018

Amazon und die ILAB-LILA

- Kommentar-

Düsseldorf - So langsam scheint sich das Bild zu klären: aus den umlaufenden Gerüchten und der einen oder anderen recht knappen Mitteilung von Mitarbeitern der Plattform läßt sich der Grund für den Ausschluß einzelner Händler aus bestimmten Ländern erschließen. 


(c) Eureka Books

Es geht anscheinend bei amazon(abebooksZVAB) schlicht um einen Dienstleisterwechsel, der die Kreditkartenzahlungen der bestellenden Kunden für die gekauften Bücher im Dreieck zwischen diesem, dem Veräufer und dem Betreiber abwickelt und dies in einzelnen Ländern eben nicht tun kann, nicht tun will, oder mit dem man sich seitens des Plattformeigners nicht auf die Konditionen einigen konnte.

Leidtragende sind weniger die Buchsammler, denn ob sie nun zwischen einer Menge von 100% oder 99,9% Ware an Büchern auswählen können, spielt für den Quasi-Monopolisten keine Rolle, sondern ausschließlich die nun vom Markt abgeschnittenen Antiquare, die zum Gewinn der Plattform(en) zwar jahrelang ihren Anteil beigetragen haben, aber - geht es nach den Plänen - schon bald überhaupt keinen Umsatz mehr über diesen weltweit wichtigsten Vertriebskanal mehr machen dürfen.

 Man ist in der Konzernzentrale offensichtlich der Ansicht, daß es nur weltweit einen einzigen, gleichen Service für alle geben darf, oder eben keinen!

Man könnte für die Kollegen in den betroffenen Ländern leicht die Kreditkartenzahlung als Option auslassen und deren Abwicklung den Händlern selbst überlassen, aber dieses Vorgehen wäre ein gefährlicher Präzidenzfall und außerdem für den Konzern sehr gewinnschmälernd, denn das Disaggio der Kreditkartenzahlung wird nicht etwa zugunsten der Antiquare gerechnet, oder geteilt sondern erhöht durch die Hintertür die Provisionen, die der Händler zahlt - so gesehen ist die für den Endverbraucher einfachste für den Antiquar die teuerste Zahlungsvariante.

Übrigens ist dies alles nun nur deswegen bekannt geworden, weil sich ein betroffener Händler öffentlich an seine Verbandskollegen aus der ILAB-LILA gewandt hatte, von denen nun hunderte in einem bisher beispiellosen Akt der Solidarität zehntausende von antiquarischen Bücher "in Urlaub" geschickt haben.

Wie man hört, wurden auch anderswo bereits Händler und Länder "abgeschaltet", da diese aber nicht organisiert waren, hat man es bisher nicht bemerkt.

Das Grundproblem ist, daß amazon nur den Endverbraucher als Kunden ansieht und diesem einen perfekten Service und ein fantastisches "Einkaufserlebnis" bieten will, was völlig in Ordnung ist, solange amazon selbst der Verkäufer ist.

Über amazon verkaufende Händler betrachtet man dort bestenfalls als Erfüllungsgehilfen, jedoch weder als Partner, noch ihrerseits als Kunden, was zu vielerlei Problemen auf den Buchplattformen ZVAB und abebooks (etc.) führt, denn dort ist der Konzern eben nur der Vermittler zwischen Händler und Endverbraucher.

Weder besitzt er die Ware selbst, noch das Wissen und die Strukturen, um antiquarische Bücher an Sammler zu verkaufen, auch wenn er im Marketing genau diesen Eindruck zu erwecken versucht.

Die deutsche Sektion der ILAB-LILA, der Verband Deutscher Antiquare hat nun auch eine Stellungnahme auf seine website gestellt, der eigentlich nur noch die folgenden Fragen hinzuzufügen wäre:

- wann raffen sich die Antiquarinnen und Antiquare endlich auf und unterstützen gemeinsam und energisch die bestehenden Strukturen, sei es durch eine Mitgliedschaft in Organisationen und Verbänden,

- sei es durch die Unterstützung bestehender antiquarseigener Plattformen durch deren konsequente Benutzung.

-Wann gründet man eine Vereinigung der über amazon(abebooksZVAB) verkaufenden Antiquare?

Amor librorum nos unit, aber auskömmlich vom Gewerbe leben sollten wir schon auch können!

[CS]

Update 05.11.2018:

Mehr als 300 Antiquariate mit deutlich über einer Million nicht der schlechtesten Bücher sind hier zu finden.

Und hier geht's zum Bericht in der NYT.
The Boston Globe schreibt ebenfalls.
Noch ein Artikel.

Eureka Books meldet am Abend erstaunliche Zahlen:
"450 participating booksellers
2.5 million books offline
26 countries represented"

Update 06.11.2018:
Und nun auch noch die "Seattle Times"!

En francais dans le texte.

Das altehrwürdige Londoner Antiquariat Quaritch beteiligt sich ebenfalls an der "Banned Booksellers Week" und erklärt: "In solidarity with our colleagues in Hungary, the Czech Republic, Russia, and South Korea affected by Abebooks’ decision, all Quaritch’s stock is ‘on vacation’ as of yesterday morning.

Meanwhile, as organizer of the Hong Kong Book fair, while we are bound by contract to have Abebooks as sponsor of this year’s edition, such a contract won’t be renewed for 2019 unless Abebooks revert its current decision.

Amor librorum nos unit."   

Der Messeveranstalter Detlef Thursch teilt soeben folgendes mit:
"Um die Aktion zu unterstützen, werde ich der Firma abebooks mitteilen, dass ich unter diesen Umstände keine Anzeigen für das ZVAB und abooks.de für die Frankfurter- und Leipziger Messekataloge mehr entgegennehmen kann und möchte Sie auffordern, dem Aufruf zahlreich zu folgen - D. Thursch"

Donnerstag, 1. November 2018

Update zur kommenden Auslistung osteuropäischer Antiquare bei amazon-abebooks-ZVAB

Düsseldorf - Da braut sich etwas zusammen: sowohl die ILAB, als auch die ABA haben in Stellungnahmen gegen die Entscheidung des zum amazon-Konzern gehörenden abebooks protestiert.
Die Briten haben sogar den Sponsorenvertrag mit abebooks, das auch den deutschen Ableger ZVAB besitzt, für die kommende Antiquariatsmesse in London nicht verlängert.

Einige prominente ILAB/ LILA-Antiquare, wie Simon Beattie, Laurent Coulet und Keith Fletcher ziehen als Akt der gelebten Solidarität sogar ihre Bücher von der Antiquariatsplattform ab und rufen unter dem Motto der international organisierten Antiquare "amor librorum nos unit" dazu auf, es ihnen gleichzutun.

Simon Beattie in einer offenen mail an die ILAB-Kollegen: 
"... I have decided to put my books on (permanent) vacation on ABE, in solidarity with fellow booksellers in the Czech Republic, Hungary, South Korea, and Russia.  If you list your books on ABE (and, it seems, 174 of us do), I hope you might like to follow suit.  We are all affiliates of ILAB; the love of books should unite us.  If nothing else, perhaps we, and ILAB, can get some publicity out of such a boycott to draw wider public attention to ABE’s actions. ..."

Die Masse der Kleinantiquare, die auf abebooks/ ZVAB anbietet, wird ihrem Beispiel sicher nicht folgen (können), aber der Imageschaden, den die amazon-Plattformen durch die öffentliche Kritik der ILAB und einzelner ihrer international bekanntesten Mitglieder erleidet ist schon jetzt gewaltig. 

Noch schmückt man sich bei abebooks/ ZVAB gerne mit dem Gütesiegel der Standesorganisationen, lenkt man jedoch nicht ein, ist es sicher nur noch eine Frage der Zeit, bis die ILAB beschließen wird, diese Kooperation sehr schnell und sehr laut zu beenden, davon wäre dann auch der deutsche Mitgliedsverband, der VDA, betroffen, auf dessen öffentliche Stellungnahme man bisher vergeblich wartet.

Nichts davon wird den Monopolisten daran hindern, weiterhin Geld auch mit antiquarischen Büchern zu verdienen, aber das kulturpolitische Mäntelchen der Organisationen der Antiquare zu verlieren, dürfte dann doch einen Ansehensverlust bedeuten, den man zu vermeiden suchen sollte.

[CS]

update 02.11.2018: 
Allein heute haben mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen ihren account auf "Urlaub" gestellt, darunter auch die Vorsitzende des VDA, Respekt!

update 03.11.2018:
Über Nacht hat sich die Teilnehmerzahl bereits verdreifacht.
Auch das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels berichtet hier über die Aktion.

In Frankreich wird ebenfalls berichtet.

Hier eine Liste der Antiquarinnen und Antiquare, die sich mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen solidarisieren.