Mittwoch, 29. November 2017

Adieu, Charlie Hebdo .. zumindest was die deutsche Ausgabe angeht ...

Paris - Wie diverse Medien melden, wird die deutsche Ausgabe von Charlie Hebdo morgen zum letzten Mal erscheinen.

(c) Charlie Hebdo
Offensichtlich sind der deutsche und der französische Humor nicht unbedingt massenkompatibel, hélas!

(c) Charlie Hebdo

Was man aus alten Büchern alles machen kann ...

(c) Mme Fuchs
Seltsame Papierlandschaften, Regale, Stehlampen etc. ... das alles und noch viel mehr läßt sich aus alten Büchern herstellen, wenn man es konsequent vermeidet sie zu lesen aber sie stattdessen als "nachwachsenden" Rohstoff ansieht.

Und wenn man einmal gar keine echten Bücher hat, macht man/ frau sich selbst welche:

(c) InesFelix


Dienstag, 28. November 2017

Neuerscheinung im Böhlau Verlag über Erik-Ernst Schwabach

(c) Böhlau Verlag
Peter Widlok: Erik-Ernst Schwabach (1891-1938). Verleger, Autor und Mäzen des Expressionismus. Böhlau-Verlag 2017. 299 S. mit 20 Abb. Gb. ISBN: 978-3-412-50903-3. 40.00 Euro

Peter Widlok studierte Publizistik, Germanistik und Slavistik. Dr. phil., lebt und arbeitet als Wissenschaftler und Journalist im Rheinland.

"Ein Buch über einen zu Unrecht „Vergessenen“: Erik-Ernst Schwabach (1891-1938). Der Bankierserbe (S. Bleichröder Bank; Neffe von Paul von Schwabach) tauchte um 1912 im Leipziger Literaturmilieu auf und betätigte sich zunächst als Unterstützer des Verlegers Kurt Wolff. 


Von FabHol - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64232178

Er gab die „Weißen Blätter“ heraus, die schnell zur wichtigsten Literaturzeitschrift wurden. Getrieben von großem literarischem Ehrgeiz trat Erik-Ernst Schwabach auch selbst als Autor in Erscheinung, etwa von spannungsreichen Novellen.

Viele Zeitgenossen jedoch sahen in ihm nur den Mäzen oder, wie Walter Hasenclever, eine „Chiffre für Geld“. Alfred Kerr erinnerte sich wehmütig an prunkvolle Feste auf Schwabachs geliebtem Schloss Märzdorf in Schlesien. 


https://www.europeana.eu/portal/de/record/08535/local__default__B_3481.html

Dort und in seinem mondänen Salon in Berlin kamen viele Dichterkollegen zusammen. Heinrich Mann etwa las 1916 bei Schwabach aus dem noch unveröffentlichten „Untertan“ bei einer privaten Soirée vor. Andere Weggefährten waren u.a. Carl und Gerhart Hauptmann, Max Herrmann-Neiße und Else Lasker-Schüler.

Als er sein vormals enormes Vermögen in der Inflation verlor, begann Schwabachs dramatischer Abstieg. Er musste Ende der zwanziger Jahre seine großartige Bibliothek 


http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/graupe1930_11_14/0001?sid=bafb728d1e4653e9ec961946a9e43f8f
und die kostbare Schlosseinrichtung versteigern. Als Autor der „Literarischen Welt“ versuchte er in Berlin zu überleben. Nach 1933 ging der Sohn eines konvertierten Juden als Drehbuchautor nach London, wo er im April 1938 verarmt und heimatlos geworden - und als Opfer eines denkwürdigen Betruges - starb."

Freitag, 17. November 2017

Antiquare sind "kleine" Selbständige, deswegen ...

Internetinitiative - Die Petitionsplattform "change.org"" bietet die Möglichkeit für alle Selbständige, die mit ihrem Krankenversicherungsbeitrag nicht einverstanden sind, zu protestieren, auch ich habe das getan und bitte um Beteiligung und Solidarität.

(c) change.org

Hallo,

ich habe gerade die Petition „Bundesgesundheitsministerium: Gerechte Krankenkassenbeiträge für geringverdienende Selbständige" unterschrieben und wollte Sie fragen, ob Sie auch mitmachen, i
ch vermute mal, daß dies ein Thema ist, das uns alle betrifft​.


Unser Ziel ist es, 150.000 Unterschriften zu sammeln und dafür brauchen wir Unterstützung. Hier können Sie mehr über die Petition erfahren:

http://chn.ge/2A6maLs

Vielen Dank!


Christoph Schäfer


(
Heinrich Heine Antiquariat, Düsseldorf)

Dienstag, 14. November 2017

Achtung Kalauer: Nur 'ne tote bag ist 'ne gute ...

(c) strandbooks.com

New York - "The Strand" hat die coolsten Einkaufstaschen für Bücher, eine zum Kaufen, die andere als Zugabe beim Großeinkauf.


(c) strandbooks.com
(c) strandbooks.com
(c) strandbooks.com














Nicht nur die womöglich größte Buchhandlung der Welt, sondern auch designmäßig ein sehr ernst zu nehmender player mit massig eigenem "merchandising".

[CS]


Montag, 13. November 2017

Sachverstand in Hildesheim: Dr. Lothar Hennighaus


Hildesheim - Das Antiquariat am Moritzberg existiert seit 2006, obwohl der Antiquar in seinen frühesten Kindheitserinnerungen schon mit Büchern handelte und seit 1986 neben seinen Tätigkeiten als Regisseur und Autor diesen Handel hauptberuflich treibt.


Sie finden dort, von der Inkunabel bis zum Pressendruck, Bücher und Graphik aller Gebiete und Zeiten: Belletristik, Orts- und Landeskunde, Reisen, Geistes-, .Kultur-, Natur- und Sozialwissenschaften, Geschichte, Theologie, Juvenalia, Bibliophilie, Technikgeschichte.


Das Gemeinsame der Titel, so das Ziel, ist, das Wichtige aus der Zeit, dem Genre und dem Werk der Autoren für die Gegenwart zugänglich zu machen, das Vergessene und Verdrängte zu rehabilitieren, das Verschollene wieder ans Licht zu holen, die Schönheit eines alten Druckes samt seines Einbandes zu feiern.



Der Antiquar freut sich über Ihren Besuch in personam (bitte telefonisch anmelden). 



Mitglied in der Genossenschaft der Internetantiquariate (GIAQ eG) und im Verband deutscher Antiquare (VDA, ILAB).

Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (IHK Hannover) für Bücher, Landkarten und dekorative Graphik.



Antiquariat am Moritzberg
Inhaber: Dr. Lothar Hennighaus
Zierenbergstr. 90
31137 Hildesheim
Tel.: 049-(0)5121-1744047
Fax: 049-(0)5121-1744048
E-Mail: 
rarebookshildesheim@web.de

Dienstag, 7. November 2017

Hamburger Antiquariatstag am 18. November 2017 im Museum der Arbeit

Hamburg - Der Kollege Detlef Thursch informiert über den Hamburger Antiquariatstag:


30 Antiquare aus Deutschland, den Niederlanden und Schweden werden am 18. November zwischen 11.00 und 19.00 seltene antiquarische Bücher, Graphik und Autographen zum Kauf anbieten. Nachdem das Museum der Arbeit letztes Jahr nicht zur Verfügung stand, freuen wir uns, den Hamburger Antiquariatstag wieder am Wiesendamm 3 ausrichten zu können. Ein Verzeichnis der Aussteller finden Sie hier.

Bitte beachten Sie auch die Ausstellung „Das Kapital“, die vom Museum der Arbeit aus Anlass des 150jährigen Jubiläums der Erstveröffentlichung ausgerichtet wird. Die Ausstellung ist von 10.00 bis 17.00 geöffnet.

Wie in den Vorjahren findet der Hamburger Antiquariatstag parallel zur Auktion von Christian Hesse statt. Das Auktionshaus ist fußläufig vom Museum der Arbeit aus zu erreichen. 


Am Sonntag könnten Sie die Zeit nutzen und zur Vorbesichtigung beim Auktionshaus Ketterer vorbeischauen.

Wenn Sie sich für Kunst interessieren, bietet die Affordable Art Fair vom 16. bis 19. 11. einen zusätzlichen Anreiz, der norddeutschen Metropole einen Besuch abzustatten.

Montag, 6. November 2017

Photobücher in Paris

Paris - In der Seine-Metropole findet kommendes Wochenende eine Verkaufsausstellung von antiquarischen Photobüchern statt.


Die Öffnungszeiten:

Donnerstag/ Jeudi/Thursday 14h-22h
Freitag/ Vendredi/Friday 11h-20h
Samstag/ Samedi/Saturday 11h-20h
Sonntag/ Dimanche/Sunday 11h-18h


Dies teilen uns die Kollegen der Pariser Librairie Ozanne freundlicherweise mit.


Samstag, 4. November 2017

Wichtige Schriftenreihe zur Provenienzforschung ... nicht nur für Antiquare von Interesse

Wien - Bei Böhlau in Wien erscheint eine wichtige Reihe, die "Schriftenreihe der Kommission für Provenienzforschung" aus der wir hier exemplarisch den Band über "Sammlungen" vorstellen möchten.

(c) Verlag Böhlau

Band 5
Die Praxis des Sammelns. 

Personen und Institutionen im Fokus der Provenienzforschung

Herausgegeben von: Eva Blimlinger und Heinz Schödl

2014, 417 S.


35 s/w- und 25 farb. Abb.


24 x 17 cm


Gb. mit SU


Preis: € 39.00



978-3-205-79601-5

Lieferbar


"Band 5 der „Schriftenreihe für Provenienzforschung“ setzt sich in einer Reihe von Texten mit Sammlungen auseinander, die erst aufgrund der Provenienzforschung wiederum ins Bewusstsein der Öffentlichkeit treten können. Waren sie, und natürlich auch die SammlerInnen selbst, einst ein wesentlicher Teil des kulturellen Ambiente Wiens, verschwanden sie in Folge der Ereignisse nach dem März 1938 aus dem öffentlichen Bewusstsein. Seit 1998 arbeitet die Provenienzforschung nicht nur an der Zuordnung der Eigentumsgeschichte von Einzelwerken sondern auch am Wiederentdecken dieser Kontexte und Zusammenhänge. Band 5 soll also einige dieser einstmals so bekannten Sammlungen und ihre Stifter wiederum ins Gedächtnis zurückrufen. Des Weiteren sind im Band Essays zur Gründung öffentlicher Sammlungen bzw. zur Provenienzforschung in diesen enthalten."

(c) Verlag

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Freitag, 3. November 2017

Bücherbörse in der "Koppelkerk"

Bredevoort - In der nördlich von Bocholt gelegenen niederländischen Gemeinde Aalten wird im Ortsteil Bredevoort, auch "Bücherstadt" genannt, am 19. November 2017 eine Bücherbörse im neuen Kulturzentrum "Koppelkerk" abgehalten.

By Arch (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons
"Internationale Bücherbörse Bredevoort
Sonntag, 19. November 2017
Ort: Koppelkerk, NL-Bredevoort-Boekenstad
Öffnungszeiten: 10-17 Uhr
Beschreibung: Im Winter nichts Neues? Die Büchermarktsaison im Winterschlaf?
Nicht so in der Boekenstad Bredevoort. Dank neuer Räumlichkeit in der zur Kulturkirche umfunktionierten Koppelkerk. Der ehemalige sakrale Raum, jetzt versehen mit einem Büchercafé, annex Ausstellungsraum, bietet den idealen Rahmen für eine kleine, aber feine Bücherbörse. Nach der positiven Resonanz der ersten Probeläufe, bieten auch in diesem Jahr am 3. Sonntag im November deutsche und niederländische Bookinisten ihre qualitativ hochwertigen Bücher und Grafiken an. De Koffie is klaar in der pittoresken Boekenstad Bredevoort. Nun liegt es an Ihnen. Im Westen viel Neues!
Die Büchermarktsaison bietet auch im Winter mancherlei Überraschungen für Sammler
& Jäger des verlorenen Schatzes …
Info: Antiquariat Rainer Heeke,  
tel. 0049-175-5634558, 


Von Dietmar Rabich, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50797538