C. v. Martens: Aufklärung eines biobibliographischen Irrtums Aus der alltäglichen Arbeit eines Antiquars ergibt sich manchmal auch ein Gran für die Wissenschaft. Bei der Bearbeitung des selten angebotenen, hier bibliographisch beschriebenen Titels stellte sich die Frage nach dem Vornamen des Verfassers. Flott “gegoogelt” ergab sich, daß das “C.” von den meisten Antiquaren und Bibliothekaren mit “Carl”, manchmal mit “Christian” ergänzt wurde. Denkwürdigkeiten aus dem kriegerischen und politischen Leben eines alten Offiziers. Ein Beitrag zur Geschichte der letzten vierzig Jahre von C. v. Martens [d.i. Justus Theophil Martens (von Bereskow)! In allen Bibliotheken etc. wird das "C." falsch mit "Carl" oder "Christian" aufgelöst!] Dresden und Leipzig, Arnoldische Buchhandlung. 1848. 10 Blätter (incl. Titel); 360 Seiten. Etwas späterer Halblederband über vier (falschen) Bünden, Streicheisenprägung, goldgeprägter Rückentitel, marmorierte Deckelbezüge und Lederecke...