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Bookish?

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(c) Wallstein "Bookish" wird gewöhnlich mit "gelehrt" oder auch "lesewütig" übersetzt. Als George Steiner 1988 in einem seiner Essays das "end of bookish times" postulierte, bezog er sich auf die Horizontlinien einer ganzen Epoche. "Bookish" beschreibt das Ergebnis einer Sozialisation, der spätestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts alle ausgesetzt sind, die lesen lernen. Die Massenkultur des Buches folgt der nahezu vollständigen Alphabetisierung der westeuropäischen Gesellschaften. Der Umgang mit Büchern hat seitdem das Verhalten von Menschen dort und anderswo nachhaltig geprägt. Heute, schon jenseits dieser "Buchzeiten", scheint manches daran seltsam bizarr und unvertraut. Längst ist es selbstverständlich geworden, Wissen von Bildschirmen abzulesen. Wir haben neue und andere Haltungen sowie Gewohnheiten angenommen, um nach Informationen zu suchen. In Büchern blättern wir oft nur noch zum Vergnügen. Wir brauchen sie nich...